12 wertvolle Hinweise für erfolgreiche Korrespondenz im Beruf – Hinweis 7 bis 9

Im letzten Blog-Beitrag erhielten Sie Tipps, wie Sie Ihren Adressaten motivieren, Ihre E-Mail bzw. Ihren Brief zu lesen.
In den folgenden drei Hinweisen lernen Sie, mit welchen Stilmitteln Sie Ihren Text lesenswert gestalten.

7. Warum besser auf Floskeln und Sprichwörter verzichten?

  • Floskeln flachen einen Text grundsätzlich ab. Versuchen Sie, einen korrekten und individuellen eigenen Stil zu entwickeln, statt auf Floskeln und Allerweltsformulierungen zurückzugreifen.
  • Sprichwörter sind eher interessant, wenn sie leicht abgeändert werden. Das bringt den Leser zum Schmunzeln.

8. Welche Stilmittel kann ich verwenden, um meinen Text lebendig zu gestalten?

  • Bringen Sie Schwung in Ihre Texte mit Stilmitteln wie Fragesätzen, direkten Reden, Ausrufezeichen, Doppelpunkten, Gedankenstrichen …
  • Durch Wortbilder/Metaphern können sich Ihre Leser mehr unter Ihrem Text vorstellen.
  • Den gleichen Effekt hat das Phänomen Pars pro Toto: Nennen Sie den kleinsten Teil von dem, was Sie sagen möchten. „Knoblauch und Zimt“ prägen sich besser in unsere Sinne ein als „Gewürze“, oder „Rosen und Vergissmeinnicht“ besser als „Blumen“ …

9. Worauf verzichte ich besser beim Schreiben?

  • Auf zu viele Nomen! Verbalstil liest sich einfach lebendiger.
  • Fremd- und Fachbegriffe verwenden Sie besser nur, wenn Sie sicher sind, dass Ihr Leser sie auch versteht.
  • Verwenden Sie den Konjunktiv nur, wenn er wirklich passt! Die direkte Rede motiviert und aktiviert stärker.

Zum Abschluss unserer Blog-Reihe erfahren Sie mehr zu Negativformulierungen sowie zur Vor- und Nachbereitung einer E-Mail. Plus: nützliche Literaturtipps.

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