Gute Texte: Zwanzig Tipps für besseres Schreiben – Tipps 19 und 20

Die letzten beiden Tipps, wie ein Text gelingt:

  1. Rechtschreibung, Grammatik, Tippfehler
: Nur Allah macht keine Fehler, so lautete einmal der Trost eines Grafikers für eine betrübte Lektorin (die einen Fehler übersehen hatte). Und vielleicht findet sich auch auf diesen Seiten ein Fehler. Trotzdem gehört es zu den Selbstverständlichkeiten, einen fertigen Text auch auf Formalien wie Rechtschreibung, Grammatik und Tippfehler durchzusehen. Auch wenn es schnell gehen muss, wie oft im E-Mail-Austausch oder im Web: Sorgfalt in der Form, auch in kleinen Dingen, drückt Wertschätzung gegenüber dem eigenen Schreiben und gegenüber den Lesern aus. (mehr …)

Gute Texte: Zwanzig Tipps für besseres Schreiben – Tipps 16 bis 18

Mit Tipps 16 bis 18 für gute Texte geht es weiter:

  1. Wichtig: Stellen Sie den Nutzen heraus
 Wer hat die besseren Chancen auf den Job: Frau sucht Putzstelle oder: Erfahrene Putzfrau bringt Ihre Wohnung auf Hochglanz?
 Darum geht es: Der Leser ist grundsätzlich an seinem Nutzen interessiert. Also fragen Sie sich immer: Welchen Nutzen, welche Chancen, welche Vorteile bieten meine Inhalte dem Leser in Bezug auf Anerkennung, Erfolg, Wissensvorsprung, Sicherheit, Wohlempfinden, Selbstverwirklichung, Zukunftschancen? Es geht darum, Nutzen darzustellen. Das funktioniert auch mit Mitteln wie Checklisten (geben Sicherheit), Tests (machen Spaß) oder Experteninterviews (geben das Gefühl von Insiderwissen). Extranutzen macht beliebt!
 Versetzen Sie sich in die Perspektive Ihres Lesers und fragen Sie sich vor dem Schreiben: Welche gezielten Impulse, Lösungen, Informationen, Vorteile kann ich ihm liefern? (mehr …)

Gute Texte: Zwanzig Tipps für besseres Schreiben – Tipps 13 bis 15

Drei weitere wertvolle Tipps, wie gute Texte gelingen:

  1. Lebendige Stilmittel
 Auch Sätze ohne Subjekt und Prädikat haben Daseinsberechtigung! Sie sind ein wirksames Stilmittel, können alleine stehen oder mit Doppelpunkt und Gedankenstrich, sie setzen auf kurze Sinneinheiten und bringen Schwung in Texte. Natürlich haben sie in formalen Texten wie Bewerbungen, Gutachten, Geschäftsberichten nichts zu suchen, in allen Texten allerdings, die trendbewusste Leser ansprechen, machen sie eine gute Figur. Beleben Sie Ihre Sätze mit Fragesätzen, direkter Rede, aktivierenden Aufforderungen, Ausrufezeichen und gelegentlichen Halbsätzen. Das macht den Text spannend, frisch und lebendig! (mehr …)

Gute Texte: Zwanzig Tipps für besseres Schreiben – Tipps 10 bis 12

Tipps 10 bis 12 für gute Texte lesen Sie hier:

  1. Wirksam: Reiz- und Schlüsselwörter 
Manche Wörter gehen unter die Haut, sie erreichen unser Gehirn auf direktem Weg, haben eine ungemeine Attraktion. Solche Wörter heißen Reiz- oder Schlüsselwörter. Klug gewählt sichern sie Ihrem Text größere Aufmerksamkeit. Klassische Beispiele für Reizwörter sind Geheimtipp, Extra, Zusatzinfo, exklusiv, Letzte Gelegenheit, Erste Wahl. Setzen Sie sie geschickt und in Maßen ein, dann funktionieren sie. Tragen Sie also nicht zu dick auf. (mehr …)

Gute Texte: Zwanzig Tipps für besseres Schreiben – Tipps 7 bis 9

Drei weitere Experten-Tipps für gute Texte:

  1. Verben statt Substantive
 Hier steht ein Baum. Dort steht ein Auto. Und da steht ein Mann. Die drei Sätze wirken statisch und wenig konkret. Verwenden Sie Verben, die Dynamik erzeugen: Hier wächst ein Baum. Dort parkt ein Auto. Und da wartet ein Mann. So einfach machen Sie Ihre Texte interessanter.
 Ersetzen Sie auch Substantivierungen wie das Erarbeiten, beim Aufbauen, durch Fokussieren oder gar dank dem Zustandekommen durch Verben. Vor allem Substantive, die auf -ung, -ein, -en oder -ion enden, sind meistens Langeweiler, die sich gerne durch Verben ersetzen lassen. (mehr …)

Gute Texte: Zwanzig Tipps für besseres Schreiben – Tipps 4 bis 6

Noch mehr Tipps für gute Texte? Gern, Tipp 4 bis 6:

  1. Pars pro Toto
 Schreiben Sie statt Backwaren besser Pumpernickel und Prinzregententorte, statt Gemüse lieber Blumenkohl und Tomaten oder Artischocken und Kürbisblüten – und statt Gewürze: Knoblauch und Zimt … Wenn wir nur einen Bruchteil sagen und diesen Bruchteil so malerisch wie möglich benennen, entstehen attraktive Bilder im Kopf des Lesers. Warum funktioniert das so gut? Weil wir die Sinne ansprechen und dadurch die linke Gehirnhälfte (kognitiv) mit der rechten (sinnlich, kreativ) verknüpft wird. So haben wir die volle Aufmerksamkeit des Lesers! (mehr …)

Gute Texte: Zwanzig Tipps für besseres Schreiben – Tipps 1 bis 3

Ein paar einfache Regeln helfen dabei, einen starken Text zu schreiben. Hier die ersten drei Tipps:

  1. Mutig schreiben, tapfer lesen
 Wer regelmäßig schreibt, verbessert die Qualität seiner Texte fast von selbst. Die veränderte Haltung zum eigenen Schreiben, weg vom mühseligen Produzieren hin zum ‘Fließen lassen’ bewirkt etwas: Sie achten bald nicht mehr nur auf die Inhalte, sondern auch auf den Sound Ihrer Texte. Und Sie wenden Stilmittel an, um den Text zu ändern, zu formen, zu verbessern. (mehr …)

Zwanzig Tipps für erfolgreiche Bürokorrespondenz – Tipps 16 bis 20

Mit den letzten Tipps 16 bis 20 werden Sie zum Kommunikations-Ass in Ihrer Firma:

  1. Beleben Sie längere E-Mails mit Fragesätzen, aktivierenden Aufforderungen und gelegentlich – zur Abwechslung – mit einem Halbsatz (z. B. „Haben Sie noch Fragen?“, „Vielen Dank für das nette telefonische Gespräch – und Ihren Auftrag.“). (mehr …)

Zwanzig Tipps für Ihre Bürokorrespondenz – Tipps 6 bis 10

Tipps 6 bis 10 für eine bessere Bürokommunikation lesen Sie in diesem Beitrag:

  1. Formulieren Sie den ersten Satz Ihrer E-Mail kurz. Geben Sie Ihrer E-Mail Struktur: Einleitung, Hauptteil, Schlussteil (Appell). Ein kurzer Satz erleichtert den Einstieg. Achten Sie darauf, dass der erste Absatz nicht länger als drei Zeilen lang ist. (mehr …)