Erfolgreich bloggen: Promotion

Ausdrucksstarke Texte und vielfältige Formate sind eine ausgezeichnete Grundlage für einen beliebten Blog. Trotzdem ist es erst mal schwierig, viele Besucher auf Ihren Blog ‚zu locken‘ – ganz einfach, weil sie Ihren Blog nicht kennen. Um bekannt zu werden und mehr Leser zu gewinnen, helfen folgende Strategien.

  1. Social Media

Je mehr Kanäle Sie nutzen, desto größer ist Ihr Publikum. Über Youtube-, Facebook-, Twitter[1]-, Pinterest[2]– oder Instagram[3]-Accounts und Foren sprechen Sie verschiedene potenzielle Leser an und wecken viel Aufmerksamkeit.

  1. Blogparaden

Hierbei gibt der veranstaltende Blog ein Thema vor, zu dem interessierte Blogger einen Artikel verfassen können. Im Anschluss bewertet der Veranstalter die Texte und verleiht eventuell Prämien für die besten. Nehmen Sie an einer inhaltlich passenden Parade teil und verfassen Sie einen herausstechenden Artikel zum Thema: eine großartige Möglichkeit, neue Leser zu gewinnen!

  1. Gastartikel

Bieten Sie anderen Bloggern an, auf Ihrer Seite einen Gastbeitrag zu veröffentlichen, oder fragen Sie nach, ob Sie für sie einen Text schreiben dürfen. Beide Maßnahmen verhelfen Ihrem Blog zu mehr Präsenz.

  1. Suchmaschinenoptimierung

Mithilfe von bestimmten Plugins[4] können Sie passende Schlüsselwörter finden, Tags[5] festlegen und die Metabeschreibung[6] von Artikeln sowie eine XML-Sitemap[7] erstellen. So erhöhen Sie das Google-Ranking Ihres Blogs.

  1. Blogverzeichnisse

Über einen Eintrag in die entsprechende Themenkategorie bei einem bekannten Verzeichnis (z. B. bloggerei.de, blogalog.de) sind Sie leicht zu finden und erhalten höhere Besucherzahlen.

  1. Links

Verlinken Sie sich durch Backlinks[8], Trackbacks[9] und Blogrolls[10] mit verwandten Blogs und kommentieren Sie deren Artikel. Je besser Sie durchs Netzwerken verlinkt sind, umso leichter finden Leser und Suchmaschinen Ihren Blog.

  1. RSS-Feed[11]

Sind Sie ein Experte in Ihrem Gebiet? Im nächsten Artikel ‚Erfolgreich bloggen: Fachblogs – 5 Tipps‘ lernen Sie mehr.

[1] Twitter: Soziales Netzwerk, das Nutzern die Veröffentlichung von Kurznachrichten (‚Tweets‘) ermöglicht. Diese sind auf 280 Zeichen begrenzt, daher nennt man Twitter-Accounts auch Mikroblogs.

[2] Pinterest: Soziales Netzwerk, in dem Nutzer auf digitalen Pinnwänden Bilder sammeln, die ihren Interessen entsprechen. Dient hauptsächlich der Inspiration. Durch einen ‚Pin it!‘-Button mit dem eigenen Blog verknüpfbar.

[3] Instagram: Soziales Netzwerk, über das Nutzer eigene Fotos und Videos bearbeiten und veröffentlichen können. Privatpersonen geht es hier um das Mitteilen von persönlichen Erlebnissen, Marken nutzen Instagram zur Imageaufbesserung und Steigerung des Bekanntheitsgrads.

[4] Plugin: Erweiterung, die (oft kostenlos) installiert werden kann und verschiedenste Funktionen bietet. Plugins erstellen Grafiken oder Umfragen, schließen Sicherheitslücken, führen Backups durch, suchen passende Schlüsselwörter …

[5] Tags: Blogartikel kann man mit passenden Tags (engl. ‚Schild‘) versehen. Das sind Schlagwörter, die den Inhalt des Artikels zusammenfassen. Verwendete Tags werden in der Regel in der Sidebar abgebildet und leiten zu verwandten Artikeln weiter. Sie dienen also der Organisation und Verlinkung von Blogartikeln.

[6] Metabeschreibung: Der Text, der bei Google-Suchergebnissen für eine Webseite angezeigt wird. Es ist sehr empfehlenswert, ihn für jeden Artikel eigens anzupassen, da er eine Zusammenfassung für mögliche Besucher liefert. Er sollte also unbedingt Neugier auf mehr machen!

[7] XML-Sitemap: Präsentiert Suchmaschinen wie Google den Inhalt und Aufbau einer Webseite und steigert so ihre Sichtbarkeit. Google durchforstet das Netz, indem es über Links Seiten aufruft. Da Ihr Blog zu Beginn nicht oder wenig verlinkt sein wird, sind Sitemaps eine gute Möglichkeit, Google auf Sie aufmerksam zu machen.

[8] Backlink: Externe Links, die auf Ihre Webseite verweisen. Haben Sie beispielsweise einen Artikel über Tags geschrieben, der einen anderen Blogger zu einem ähnlichen Artikel inspiriert, verlinkt er Ihren Post womöglich über einen Backlink in seinem Artikel. So stoßen Leser auch auf Ihren Post.

[9] Trackback: Funktion, die Blogger informiert, wenn jemand einen Backlink zu ihnen gesetzt hat.

[10] Blogroll: Liste von Blogs, die in der Sidebar angezeigt wird. Es macht Sinn, hier thematisch ähnliche Blogs zu verlinken, die Leser interessieren könnten. Wird der eigene Blog in einer Blogroll erwähnt, bringt das neue Leser auf Ihre Webseite.

[11] RSS-Feed: Dateiformate für Web-Feeds. Engl. ‚Really Simple Syndication‘, zu dt. ‚wirklich einfache Verbreitung‘: Informiert Abonnenten über veränderte Inhalte einer Webseite. Die Bereitstellung von Daten im RSS-Format bezeichnet man als RSS-Feed, von engl. to feed – im Sinne von füttern, einspeisen, zuführen. Wenn ein Benutzer einen RSS-Channel abonniert hat, so sucht der Client in regelmäßigen Abständen beim Server nach Aktualisierungen im RSS-Feed.

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